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News, Tipps und Hinweise für Geschäftsreisen und Urlaubreisen
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Stichwort ‘Schadenersatz’

Reiserecht – Buchungen Hotel: Reiseveranstalter müssen Schadenersatz und Schmerzenzgeld bei Reisemangel zahlen

Freitag, 5. März, 2010

Ibis Hotel City MuenchenHotelbuchungen – Schadenersatz bei Reisemangel: Für Reisemängel in Hotels müssen Reiseveranstalter haften – aber auch Hotelgäste haben Pflichten. Hamm/München (dpa/tmn) – Ein Reiseveranstalter muss Schadenersatz und Schmerzensgeld zahlen, wenn ein Gast über eine Stufe vor dem Hotelzimmer stürzt. Allerdings hat der Betroffene in solchen Fällen regelmäßig ein Mitverschulden.

Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Hamm entschieden (Az.: 9 U 192/08), berichtet die Fachzeitschrift «NJW- Rechtsprechungs-Report Zivilrecht» (Heft 2/2010). Das Gericht gab der Schmerzensgeld- und Schadenersatzklage eines Hotelgastes damit nur zum Teil statt. In dem Fall war eine Frau über eine etwa fünf Zentimeter hohe Stufe zwischen dem Zimmerflur und dem Hotelzimmer gestürzt. Sie machte geltend, die Stufe sei nicht hinreichend kenntlich gemacht worden. ... den ganzen Beitrag "Reiserecht – Buchungen Hotel:..." lesen

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Flug Umbuchungen beim Lufthansa Streik: Lufthansa und Germanwings verlängern bis 31. Mai kostenlose Umbuchungen und Stornierungen von Flügen

Montag, 22. Februar, 2010

lufthansa FluegeReiserecht und Passagierrechte während des Lufthansa Pilotenstreiks: Wichtige Tipps für Fluggäste zu Schadenersatz, Umbuchungen und Stornierungen. Was können Verbraucher beim Lufthansa-Streik tun? Frankfurt/Main (dpa) – Vom Pilotenstreik bei der Lufthansa sind  voraussichtlich jeden Tag zehntausende Passagiere betroffen. Sie  müssen eine Reihe von Dingen beachten, um doch noch an ihr Ziel zu kommen oder wenigstens ihr Geld zurückzuerhalten.

Lufthansa und Germanwings bieten den von Flugstreichungen betroffenen Passagieren kostenlose Stornierungen oder Umbuchungen auf Flüge bis spätestens 31. Mai an. Zudem wollen die Airlines für die Betreuung der Fluggäste sorgen, wenn diese am Flughafen festsitzen. ... den ganzen Beitrag "Flug Umbuchungen beim Lufthansa..." lesen

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Flughafenkontrollen auf Geschäftsreisen: Wertgegenstände vor der Sicherheitskontrolle im Handgepäck oder in der Jackentasche verwahren

Freitag, 5. Februar, 2010

KontrollanlageReiserecht bei Sicherheitskontrollen: Wertvolle Gegenstände bei Kontrollen immer vorschriftsmässig aufbewahren oder Reisende bitten, beim scannen mitzuschauen. Sonst droht Verlust des Anspruchs auf Schadenersatz. Wertgegenstände wie Schmuck oder Uhren gehören während der Flughafen-Sicherheitskontrolle ins Handgepäck oder in die Jackentasche. Wenn das nicht möglich ist, sollten Reisende zumindest darauf achten, dass ein Mitreisender sieht, was in die Kästen auf dem Förderband zum Röntgengerät gelegt wird.

Verschwindet ein Gegenstand aus einem Kasten und fehlen Zeugen für das Hineinlegen, hat der Reisende keinen Anspruch auf Schadenersatz, hat das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt entschieden. Auf das rechtskräftige Urteil (Az.: 1 U 169/08) weist die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Fachzeitschrift «ReiseRecht aktuell» hin. ... den ganzen Beitrag "Flughafenkontrollen auf Geschäftsreisen: Wertgegenstände..." lesen

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Passagierrechte Schiffsreisen: Mehr Rechte für EU-Kunden bei Reisen mit dem Schiff

Montag, 12. Oktober, 2009

Passagierrrechte SchiffsverkehrReiserecht bei Schiffsreisen in der EU: Reisende in der Europäischen Union erhalten mehr Entschädigungen bei Verzögerungen und Ausfällen von Verbindungen während ihren Reisen. Schiffsreisende in der EU erhalten mehr Rechte: Die Verkehrsminister der 27 Mitgliedstaaten verständigten sich am letzten Freitag in Luxemburg darauf, Reedereien bei großen Verspätungen oder dem Ausfall von Verbindungen zu einer Entschädigung zu verpflichten. Das Gesetz muss nun noch vom EU-Parlament bestätigt werden.

Passagiere auf Seen und dem Meer sollen bei Verspätungen bis zu 50 Prozent ihres Ticketpreises erstattet bekommen. Die Rückzahlungen richten sich nach einem Stufenplan: Bei einer Schiffsreise von beispielsweise vier Stunden soll ein Passagier bei einer Verspätung von einer Stunde mindestens 25 Prozent des Fahrpreises zurückerhalten. ... den ganzen Beitrag "Passagierrechte Schiffsreisen: Mehr Rechte..." lesen

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Gerichtsurteil gegen Fluggesellschaften – Pauschale bei Rücklastschriften: Bundesgerichtshof entscheidet gegen Pauschale von 50 Euro bei Airlines

Montag, 21. September, 2009

Bundesgerichtshof_BGH.jpgPauschale von Fluggesellschaften bei Rückbelastungen von Zahlungen unzulässig: Urteil Bundesgerichtshof  gegen Bearbeitungsgebühr bei Rücklastschrift von Euro 50,00 pro Buchung. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Luftverkehrsunternehmen keine Pauschale in Höhe von 50 Euro für Rücklastschrift beanspruchen können. Der Xa-Zivilsenat hat am 17.Septenber über die Klage einer Verbraucherzentrale gegen ein Luftverkehrsunternehmen entschieden, mit der die Unterlassung der Verwendung einer Klausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen verlangt wurde.

Die beklagte Germanwings GmbH verwendet gegenüber Verbrauchern Allgemeine Beförderungsbedingungen, in denen es unter anderem heißt (auszugsweise):

“4.5.2Das Beförderungsentgelt ist vorbehaltlich einer ausdrücklichen abweichenden Vereinbarung per von uns akzeptierter Kreditkarte oder Bankeinzug zu entrichten. Sie erteilen uns dazu bei der Buchung des Fluges die Belastungsermächtigung für Ihr Kreditkartenkonto oder die Einziehungsermächtigung für Ihr Bankkonto. … ... den ganzen Beitrag "Gerichtsurteil gegen Fluggesellschaften –..." lesen

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Germanwings Storno-Urteil: Germanwings muss Frist setzen, wenn Kunde nicht bezahlt

Montag, 3. August, 2009

Germanwings_Urteil_StornierungRechtskräftiges Gerichtsurteil: Fluggesellschaften müssen Kunden eine Frist setzen, bevor nicht rechtzeitig bezahlte Flugtickets storniert werden dürfen. Gerichtsurteil (Az.: 8 O 400/08): Ein Germanwings-Kunde hatte im Internet mehrere Tickets nach Korfu gebucht und mit Kreditkarte bezahlt. Aus ungeklärten Gründen kam die Bezahlung nicht zustande. Die Fluggesellschaft stornierte den Flug, wovon der Kunde jedoch erst am Abflugtag am Schalter erfuhr. Er musste daraufhin mit einer anderen Gesellschaft zu einem deutlich höheren Preis fliegen. Das Landgericht sprach ihm Schadensersatz zu. ... den ganzen Beitrag "Germanwings Storno-Urteil: Germanwings muss..." lesen

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Neues Fahrgastrechte-Gesetz bei der Deutschen Bahn: Einheitliches Entschädigungsverfahren für Bahnkunden – Gesetz tritt am 29.Juli in Kraft

Donnerstag, 16. Juli, 2009

Fahrgastrechte_Bahns.jpgMehr Fahrgastrechte für Bahnkunden: Einheitliches Entschädigungsverfahren für Bahnkunden – Fahrgastrechte-Gesetz ab 29. Juli in Kraft. Ein neues Fahrgastrechteformular und Servicecenter regeln unternehmensübergreifend Abwicklung der Entschädigungsansprüche. Unabhängige Schlichtungsstelle gegründet.

Pünktlich zum Inkrafttreten des neuen Fahrgastrechte-Gesetzes am 29. Juli 2009 hat der Tarifverband der Bundeseigenen und Nichtbundeseigenen Eisenbahnen in Deutschland (TBNE) zusammen mit der Deutschen Bahn ein einheitliches Entschädigungsverfahren auf den Weg gebracht. Damit können Bahnkunden in Zukunft ihre Ansprüche nach Zugverspätungen oder -ausfällen unternehmensübergreifend geltend machen.

Das neue Fahrgastrechte-Gesetz bringt erstmals bundesweit einheitliche Entschädigungsregelungen für Zugverspätungen. Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn erklärt: „Die neuen Regelungen bringen unseren Kunden klare Vorteile und schaffen einheitliche Bedingungen für alle Eisenbahnunternehmen. Dank der guten Zusammenarbeit mit dem TBNE können wir die neuen kundenfreundlichen Entschädigungsverfahren zeitgerecht zur Gesetzeseinführung für unsere Fahrgäste anwenden.“ ... den ganzen Beitrag "Neues Fahrgastrechte-Gesetz bei der..." lesen

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Kurzfristige Stornierungen ohne Ersatz bei Reiseveranstaltern rechtswidrig: Kritik vom BundesForum Kinder- und Jugendreisen

Samstag, 11. Juli, 2009

Fluggastrechte.jpgKurzfristige Reisestornierungen ohne gleichwertigem Ersatz strafbar: BundesForum Kinder- und Jugendreisen fordert gleiches Recht für Reisende – Kurzfristige Reise-Absagen rechtswidrig. Wenn Reiseveranstalter kurzfristig Reisen stornieren, muss den Kunden ein gleichwertiges Ersatzangebot geboten werden.  Kurzfristige Stornierungen durch Reiseveranstalter wegen zu geringer Teilnehmerzahlen sind ohne gleichzeitiges Ersatzangebot illegal. Laut BundesForum Kinder- und Jugendreisen müssen Veranstalter dem Kunden Ersatz bieten, wenn seine Reise nicht stattfinden kann. In den letzten Wochen häuften sich Berichte von Reiseveranstaltern, die in letzter Minute Reisen absagten und keine adäquaten Alternativen anbieten konnten.

Diese Tendenz verurteilt das BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V. „Die Verbraucher verfügen über die gleichen Rechte wie die Veranstalter; wenn der Veranstalter sich selbst ein kostenfreies Rücktrittsrecht bis vier Wochen vor Reisebeginn einräumt, dann müssen auch die Kunden bis zu vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei zurücktreten können“, meint Stephan Schiller für den Branchenverband. ... den ganzen Beitrag "Kurzfristige Stornierungen ohne Ersatz..." lesen

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Entschädigung bei Flugausfall: Europäischer Gerichtshof stärkt Fluggastrechte bei Flugausfällen

Freitag, 10. Juli, 2009

Paragraph.jpgGerichtsurteil Flugausfälle: Europäischer Gerichtshof stärkt Rechte der Fluggäste, Entschädigung für annullierte Flüge leichter einzuklagen – Gerichtsurteil zur Stärkung der Fluggastrechte. Wenn Flüge in ein anderes EU-Land ausfallen, können Passagiere jetzt frei entscheiden, ob sie ihre Schadenersatzansprüche am Abflugs- oder am Landeort durchsetzen. Das hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg entschieden. Fluggäste nun bei einem Flug innerhalb der EU ihre Klage auf Ausgleichzahlung im Falle einer Annullierung beim Gericht des Abflugortes oder dem des Ankunftsortes erheben. Je nach Entfernung können die Passagiere bis zu 600 Euro für die Annullierung und die daraus entstandenen Unannehmlichkeiten verlangen. Bisher war ungeklärt, wo man klagen konnte, was viele Flugpassagiere daran hinderte, ihre Rechte durchzusetzen. ... den ganzen Beitrag "Entschädigung bei Flugausfall: Europäischer..." lesen

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Passagierrechte: Fluggesellschaft muss Hotelübernachtung bei Flugausfall zahlen

Donnerstag, 11. Dezember, 2008

Flug_Ausfall_Fluggastrechte.jpgFluggastrechte: Gerichtsurteil – bei Ausfall des Fluges muss Airline Kosten für Hotelübernachtung übernehmen. Geschäftsreisende und Privatreisende, die aufgrund eines Flugausfalls erst am nächsten Tag weiterreisen können, steht neben einer Ausgleichszahlung durch die Airline auch eine kostenlose Übernachtung im Hotel zu. Das entschied kürzlich ein Richter am Amtsgericht Dortmund.

Im vorliegenden Fall wurde bei Reisenden wegen eines verschobenen Rückflugs von Nizza nach Dortmund eine weitere Übernachtung im Hotel notwendig, wofür sie später die Kosten in Höhe von 150 Euro von der Fluggesellschaft zurückforderten und zwar zusätzlich zu der Ausgleichszahlung von 250 Euro pro Person.

... den ganzen Beitrag "Passagierrechte: Fluggesellschaft muss Hotelübernachtung..." lesen

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Reisen nach Thailand: Kein Schadenersatz für Thailand-Urlauber

Mittwoch, 3. Dezember, 2008

Phuket.jpgUrlaubsreisen nach Thailand: Urlauber erhalten keinen Schadenersatz für Thailand-Reisen: Das Auswärtige Amt rät derzeit von nicht unbedingt erforderlichen Reisen nach Thailand ab! Die innenpolitische Lage sei unsicher, eine Eskalation könne nicht ausgeschlossen werden. Mit einer Reisewarnung des Auswertiges Amtes könnten alle, die eine Reise nach Thailand gebucht haben, diese kostenlos stornieren. Reisende, die sich schon in Thailand befinden haben laut ARAG Experten aber kaum Aussicht auf Entschädigung, da es sich bei den derzeitigen Vorgängen in Thailand um höhere Gewalt handelt.

Schadenersatz für Extrakosten, z. B. Hotel oder Verpflegung während der Blockade des Flughafens in Bangkok können demnach nicht gegenüber dem Reiseveranstalter geltend gemacht werden. ... den ganzen Beitrag "Reisen nach Thailand: Kein..." lesen

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Sicherheitskontrolle am Flughafen: Wer haftet für verlorenes Gepäck?

Montag, 10. November, 2008

sicherheitskontrolle_flughafen.jpgReiserecht und Passagierrechte: Gerichtsurteil – Sicherheitsbehörden am Flughafen müssen Haftung für verschwundenes und abhanden gekommenes Gepäck übernehmen. Das Landgericht Frankfurt am Main (Urteil vom 01.04.2008, Az: 2-4 O 451/06) entscheidet zu Gunsten eines Flugpassagiers, dessen wertvolle Uhr bei der Sicherheitskontrolle verschwand. Auch wenn die Umstände des Verlustes mehrere verschiedene Ursachen nahelegen, haftet die Sicherheitsbehörde auf Schadensersatz.

Die Luftsicherheitsbehörden und von ihr eingesetzte Subunternehmer haften Reisenden und Fluggästen gegenüber, wenn bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen Gegenstände aus dem Handgepäck oder sonstige zur Kontrolle vorgelegte Wertsachen abhanden kommen. ... den ganzen Beitrag "Sicherheitskontrolle am Flughafen: Wer..." lesen

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Reiserecht: Im Urlaub krank – Versicherung will Rückreise nicht zahlen

Samstag, 11. Oktober, 2008

krank_auf_reisen.jpgKrank auf Reisen: Was tun, wenn die Versicherung Transport und Kosten für den Rückflug verweigert. Obwohl er an hohem Fieber und Reizhusten erkrankt war, musste ein Urlauber in den USA seine Rückreise selbst organisieren. Denn seine Krankenversicherung sprang nicht ein. Jetzt bekommt der Mann für seine Strapazen ein Schmerzensgeld.

München – Verweigert die Reisekrankenversicherung ohne zutreffende Begründung den Rücktransport ins Heimatland, können Urlauber ein Schmerzensgeld fordern. Das Landgericht München entschied so im Fall eines USA-Urlaubers und sprach ihm 2000 Euro Schmerzensgeld zu.

Der Mann war in den USA an hohem Fieber und Reizhusten erkrankt und legte seiner Versicherung eine Bescheinigung seiner Transportfähigkeit vor. Doch die lehnte wegen einer HIV-Infektion des Reisenden ab, da die Gefahr einer Lungenentzündung bestehe – der Rücktransport sei “medizinisch nicht vertretbar”.

Der Kranke musste seine Rückreise selbst organisieren und “in seinem ohnehin bereits stark angeschlagenen Gesundheitszustand erhebliche zusätzliche Schmerzen und Belastungen auf sich nehmen”, erklärte das Gericht. Zudem habe die Versicherung nicht darlegen können, wie sie zu ihrer Einschätzung des Gesundheitszustandes des Urlaubers gekommen sei. ... den ganzen Beitrag "Reiserecht: Im Urlaub krank..." lesen

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Urteil Bundesgerichtshof: Flugverspätung berechtigt nicht zum Reiserücktritt – Fluggesellschaft haftet bei Verspätung

Dienstag, 7. Oktober, 2008

verspaetung_Flughafen.jpgReiserecht Pauschalreisen: Passagierrechte – für Flugverspätungen müssen die Airlines haften und nicht die Reiseveranstalter. Der Bundesgerichtshof wies damit die Klage eines Urlaubers ab, der aus Frust noch vor seinem Ziel Island seine Studienreise abgebrochen hatte.

Karlsruhe – Auch mehrstündige Flugverspätungen berechtigen im Normalfall nicht zum Rücktritt von einer gebuchten Pauschalreise. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am Dienstag entschieden.

Nach einer Verordnung der Europäischen Union von 2004 können Fluggäste zwar bei Verspätungen ab fünf Stunden die vollständige Erstattung des Flugpreises von der Fluglinie fordern. Aus der europäischen Regelung folgt aber laut BGH kein besonderes Kündigungsrecht für die komplette Pauschalreise – dafür gelten die höheren Hürden des deutschen Reiserechts.

Damit wies das Karlsruher Gericht die Klage eines Urlaubers ab, der seine 14-tägige Studienreise von Düsseldorf nach Island schon auf der Hinreise entnervt abgebrochen hatte. In Amsterdam wartete er stundenlang vergeblich auf einen Weiterflug und flog deshalb wieder nach Hause. Erst nach 23 Uhr – mehr als acht Stunden verspätet – wäre ihm doch noch ein Flug nach Reykjavik angeboten worden. ... den ganzen Beitrag "Urteil Bundesgerichtshof: Flugverspätung berechtigt..." lesen

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