Stornierungen und Reiserecht: Stornieren einer Reise muß der Arzt mit Fluguntauglichkeit bestätigen
Freitag, 19. März, 2010
Reiserecht bei Stornierungen: ReiseRecht aktuell. Reiserücktrittskosten-Versicherung muß Stornokosten übernehmen wenn nach Bestätigung des Arztes eine Flugunfähigkeit vorliegt. Hildburghausen (dpa/tmn) – Nicht jede Erkrankung muss gleich dazu führen, eine geplante Flugreise zu stornieren. Erst wenn vom Arzt eine Fluguntauglichkeit festgestellt wird, ist ein Tourist gegenüber seiner Reiserücktrittskosten Versicherung dazu verpflichtet.
Auf ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichts Hildburghausen (Az.: 21 C 5611/08) weist die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in Wiesbaden in ihrer Fachzeitschrift «ReiseRecht aktuell» hin. Im verhandelten Fall ging es um einen Mann, der unter anderem an einer Mittelohr- und Nasenschleimhautentzündung erkrankt war. Knapp sieben Wochen vor Beginn einer geplanten Flugreise begann ein Arzt die Behandlung. ... den ganzen Beitrag "Stornierungen und Reiserecht: Stornieren..." lesen
- Deutsche Gesellschaft für Reiserecht: Bei Nichtantreten einer Reise dürfen Stornokosten keine 100 Prozent betragen
- Reiserecht Urlaub: Viruserkrankungen am Urlaubsziel kein Grund für Reiserücktritt
- Bieten Reiserücktrittversicherungen den richtigen Schutz ?
- Reiserecht: Reiseveranstalter haften für falsche Auskünfte von Reisebüros
- Informationen zum Reiserecht: Reiseverträge, Reisemängel, Reiseversicherungen
Reiserecht und Einreisebestimmungen: Reise Recht aktuell informiert – Deutsche Reiseveranstalter müssen nicht alle Pass- und Visabestimmugen weltweit kennen. Einreisebestimmungen sind in jedem Land unterschiedlich und ändern sich ständig. Veranstalter muss Ausländern keine Visa-Infos geben Wiesbaden (dpa/tmn) – Reiseveranstalter müssen ausländische Kunden nicht über die Einreisebestimmungen des gebuchten Ziellandes aufklären.
Geschäftsreisen und Urlaubsreisen stornieren: Reisebüros sind angehalten keine 100 prozentigen Stornogebühren bei Rücktritt einer Reise zu verlangen. Stornokosten für Reiserücktritt dürfen nicht 100 Prozent betragen . Reiseveranstalter dürfen in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) keine Stornokosten von 100 Prozent festlegen. Das gilt auch dann, wenn das Unternehmen den kompletten Reisepreis nur einbehalten will, wenn der Gast erst am Reisetag einen Rückzieher macht.
Passagierrechte und Reiserecht: Reiseveranstalter müssen bei Direktbuchung auf Visumspflicht hinweisen. Münster (dpa/tmn) – Reiseveranstalter müssen ihre Kunden bei der Buchung von Auslandsreisen ungefragt über die Einreisebestimmungen des jeweiligen Landes informieren. Das gilt zumindest dann, wenn der Tourist nicht über ein Reisebüro, sondern direkt beim Veranstalter bucht und daher mit einem gewissen Informationsdefizit zu rechnen ist. Auf ein entsprechendes Urteil des Landgerichts Münster (Az.: 8 S 131/08) weist die in München erscheinende Fachzeitschrift «NJW-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht» hin (Heft 20/2009).
Reiserecht bei Schiffsreisen in der EU: Reisende in der Europäischen Union erhalten mehr Entschädigungen bei Verzögerungen und Ausfällen von Verbindungen während ihren Reisen. Schiffsreisende in der EU erhalten mehr Rechte: Die Verkehrsminister der 27 Mitgliedstaaten verständigten sich am letzten Freitag in Luxemburg darauf, Reedereien bei großen Verspätungen oder dem Ausfall von Verbindungen zu einer Entschädigung zu verpflichten. Das Gesetz muss nun noch vom EU-Parlament bestätigt werden.
Pauschale von Fluggesellschaften bei Rückbelastungen von Zahlungen unzulässig: Urteil Bundesgerichtshof gegen Bearbeitungsgebühr bei Rücklastschrift von Euro 50,00 pro Buchung. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Luftverkehrsunternehmen keine Pauschale in Höhe von 50 Euro für Rücklastschrift beanspruchen können. Der Xa-Zivilsenat hat am 17.Septenber über die Klage einer Verbraucherzentrale gegen ein Luftverkehrsunternehmen entschieden, mit der die Unterlassung der Verwendung einer Klausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen verlangt wurde.
Steuerrecht bei Dienstreisen: Neues Schreiben des Bundesfinanzministeriums (BMF) vom 13.7.2009 zu Mahlzeiten bei Geschäftsreisen. Das Bundesfinanzministerium hat mit Schreiben vom 13.7.2009 zur neuesten Rechtsprechung des BFH zu Mahlzeiten Stellung genommen, die der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern anläßlich einer Auswärtstätigkeit (Reise) zur Verfügung stellt. Durch dieses Schreiben wird das Reisekostenrecht leider nicht einfacher sondern komplizierter.
Geschäftsreisen und Urlaub mit dem Mietwagen: Sunny Cars bietet Kunden Vermittlung über Reiseschiedsstelle an – kostenlose Rechtsberatung bei Unstimmigkeiten. Kundenservice steht nach eigener Aussage beim Mietwagenanbieter Sunny Cars an oberster Stelle. Um Urlaubern auch bei eventuellen Unstimmigkeiten nach dem Ferientrip die bestmögliche Betreuung zu bieten, gibt Sunny Cars seinen Kunden ab sofort die Möglichkeit, über die Reiseschiedsstelle einen unabhängigen Vermittler hinzu zu ziehen. Der Schlichter kann immer dann eingebunden werden, wenn die Parteien die Meinungsverschiedenheit selbst nicht beilegen können. Aufgabe des Schlichters ist es, die Beschwerde objektiv zu betrachten und einen Vorschlag zu unterbreiten, wie eine Meinungsverschiedenheit einvernehmlich und zur Zufriedenheit beider Parteien gelöst werden kann. Durch die Anerkennung der Reiseschiedsstelle sparen Kunden von Sunny Cars im Falle eines Falles mit der Nutzung eines unabhängigen Schlichters Zeit und Kosten.
Reiserecht Geschäftsreisen und Urlaub: Flüge buchen – Airlines müssen über Gebühren für Gepäck und mitgeführte Koffer informieren. Das Landgericht Hamburg und das Hanseatische Oberlandesgericht unterstreichen in Entscheidungen gegen die irische Fluggesellschaft Ryanair die Grundsätze der Preisklarheit und Preiswahrheit in Bezug auf Werbung mit Flugpreisen. Verbraucher erwarten bei Buchung von Flügen immer noch, dass ein mitgeführtes Gepäckstück oder ein Reisekoffer ohne Zusatzkosten aufgegeben werden kann. Von Yolanda Miguel Muñoz (Netzwerk Pro-V,
Unternehmen und Steuern: Bundesregierung plant steuerliche Entlastung für teure PKW und SUV. Nach einem Artikel der Süddeutschen Zeitung plant die Bundesregierung eine steuerliche Entlastung für Betreiber größerer Pkw und SUV. Ausserdem will die Bundesregierung die Abwrackprämie nun auch für geleaste Fahrzeuge gewähren. Dieses fordert seit längerem der Verband der Automobilindustrie (VDA).
Geschäftsreisen und Verkehrsrecht: Pflicht zur Nutzung von Winterreifen gibt es in Deutschland nicht. Es gibt keine Winterreifenpflicht in Deutschland. Richtig ist, mit der Änderung des neu geregelten § 2 Absatz 3a StVO, der nunmehr die Ausrüstung von allen Kraftfahrzeugen entsprechend den Wetterverhältnissen bestimmt, kann es teuer werden. Diese Vorschrift ist schon seit dem 01.05.2006 in Kraft. Es gibt kein festes Datum, bis zu dem die Bereifung für die kalte Jahreszeit vorgeschrieben ist. Nach dem Gesetz sind winterliche Straßenzustände gemeint, also Schnee- und Eisglätte.
Fluggesellschaften und Passagierrechte: Zwei Sitzplätze für Dicke – zum Preis von einem dieses Recht sollen übergewichtige Passagiere in Kanada ab Januar 2009 haben. Dieses hat Kanadas Supreme Court entschieden, indem er eine Klage von Air Canada und Westjet abgelehnt hat.
Zollkontrolle am Flughafen: Reisende mit illegalen Souvenirs oder Waren bei Einreise sind meistens keine Schmuggler, sondern wissen es nicht besser. Flughafen Düsseldorf: Einen Koffer voller exotischer Lebensmittel haben Zollbeamten am Düsseldorfer Flughafen entdeckt. Darin unter anderem: 20 Kilogramm Wels, ausgenommen, gestückelt und geräuchert. Ein Passagier brachte den Fisch aus Afrika mit. Dort gilt er in einer Gemüsesuppe aufgeweicht als Delikatesse.
Flüge online buchen: Kunde kann Reisebüro bei Verwechslung des Flughafens nicht haftbar machen. San Jose in Kalifornien ist nicht San José in Costa Rica – diese Erfahrung machte eine Urlauberfamilie aus Bayern und muss dafür tief in die Tasche greifen.






