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News, Tipps und Hinweise für Geschäftsreisen und Urlaubreisen
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Stichwort ‘Passagierrechte’

Streik der Piloten bei Lufthansa: Rechte für betroffene Passagiere

Mittwoch, 17. Februar, 2010

micaronmeerPilotenstreik und Passagierrechte bei Lufthansa: Rechte, die Kunden vor und während des Lufthansa-Streiks geltend machen können. Streik bei Lufthansa: Diese Rechte haben Passagiere. Frankfurt/Main (dpa/tmn) – Der angekündigte Pilotenstreik bei der Lufthansa führt bei den Passagieren zu Verunsicherung: «Was kann ich mit meinem Ticket während des Streiks anfangen?», werden sich viele jetzt fragen.

Trotz der Arbeitsniederlegung in den Cockpits müsse die Lufthansa versuchen, betroffene Kunden zum gebuchten Ziel zu bringen, erläuterte der Luftverkehrsrechtler Prof. Ronald Schmid am Mittwoch im Gespräch mit dem dpa-Themendienst. Schmid lehrt Luftfahrtrecht an den Technischen Universitäten Dresden und Darmstadt.

Von der Pilotenvereinigung Cockpit zum Streik aufgerufen sind 4000 Piloten vom Montag (22. Februar) bis Donnerstag (25. Februar). Der Streik betrifft neben der Lufthansa selbst auch ihre Tochter Germanwings.

Hier einige wichtige Fragen für betroffene Passagiere: ... den ganzen Beitrag "Streik der Piloten bei..." lesen

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EU – Fahrgastrechte Deutsche Bahn: Fahrgastrechte für Bahnreisende gelten für die gesamte EU

Montag, 1. Februar, 2010

ICE Deutsche BahnGeschäftsreisen und Fahrgastrechte: Fahrgäste der DB bekommen für Zugverspätungen 25 Prozent und sogar 50 Prozent erstattet. In Deutschland wird Ende Juli 2010 die neue Regel für Fahrgastrechte mit der Deutschen Bahn in der gesamten EU eingeführt. Bahnreisende erhalten für ein bis zwei Stunden Verspätung der Züge 25 Prozent Erstattung vom Fahrpreis.

Bei Zugverspätungen von mehr als zwei Stunden bekommen die Fahrgäste sogar 50 Prozent zurückerstattet.  

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Reisen und Mängel: Reklamationen bei Reisemängeln immer fristgerecht melden – sonst entfällt die Preisminderung

Freitag, 29. Januar, 2010

micaronmeerReisemängel, Geschäftsreisen und Urlaubsreisen : Preisminderung wird nur bei fristgerechter Meldung an das Reisebüro oder den Veranstalter erstattet. Reklamationen: Formale Fallstricke bei Reisepreisminderung. München/Oldenburg (dpa/tmn) – Urlauber, die Mängel reklamieren wollen, müssen dies binnen eines Monats nach ihrer Rückkehr tun. Wer Reisemängel erst einmal der Reiseleitung am Urlaubsort mitteilt, eine fristgerechte Erklärung an das Reisebüro oder den Veranstalter nach Rückkehr aber versäumt, hat keine Erstattungsansprüche.

Das gilt auch dann, wenn die beklagten Punkte eigentlich eine Preisminderung gerechtfertigt hätten. Auf ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichts München (Az.: 262 C 8763/09) weist die Rechtsanwaltskammer Oldenburg hin. Wer eine Preisminderung oder Schadenersatz einfordert, sollte außerdem immer klar zum Ausdruck bringen, dass dies aufgrund der Mängel geschieht. ... den ganzen Beitrag "Reisen und Mängel: Reklamationen..." lesen

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Deutsche Gesellschaft für Reiserecht: Bei Nichtantreten einer Reise dürfen Stornokosten keine 100 Prozent betragen

Freitag, 8. Januar, 2010

ParagraphGeschäftsreisen und Urlaubsreisen stornieren: Reisebüros sind angehalten keine 100 prozentigen Stornogebühren bei Rücktritt einer Reise zu verlangen. Stornokosten für Reiserücktritt dürfen nicht 100 Prozent betragen . Reiseveranstalter dürfen in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) keine Stornokosten von 100 Prozent festlegen. Das gilt auch dann, wenn das Unternehmen den kompletten Reisepreis nur einbehalten will, wenn der Gast erst am Reisetag einen Rückzieher macht.

Auf ein entsprechendes Urteil des Landgerichts Berlin (Az.: 15 O 455/08) weist die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in Wiesbaden in der Zeitschrift «ReiseRecht aktuell» hin. ... den ganzen Beitrag "Deutsche Gesellschaft für Reiserecht:..." lesen

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Reiserecht: Reiseveranstalter haften für falsche Auskünfte von Reisebüros

Montag, 21. Dezember, 2009

Reiserecht_Kundenberatung_ReisebüroReisebüro und Beratung: Veranstalter haften für fehlerhafte und falsche Informationen von Reisebüro-Mitarbeitern. Urlauber müssen sich darauf verlassen können, dass die Auskünfte von Reisebüro-Mitarbeitern stimmen. Vertraut ein Kunde zum Beispiel auf fehlerhafte Angaben zu den Abfertigungszeiten am Flughafen, dann muss der Reiseveranstalter dafür haften, wenn deswegen eine Reise nicht angetreten werden kann.

Auf ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichts Bad Homburg (Az.: 2 C 2633/08 [20]) weist die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in Wiesbaden in der Zeitschrift «ReiseRecht aktuell» hin.

Im verhandelten Fall ging es um eine geplante Ägypten-Reise. Am Telefon hatte eine Reisebüro-Mitarbeiterin den Kunden gesagt, dass eine Ankunft eine Stunde und 20 Minuten vor dem Abflug ausreichend sei. ... den ganzen Beitrag "Reiserecht: Reiseveranstalter haften für..." lesen

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Reiserecht: Veranstalter muss bei Direktbuchung auf Visumspflicht hinweisen

Montag, 30. November, 2009

Visumspflicht_Hinweise-ReiseveranstalterPassagierrechte und Reiserecht: Reiseveranstalter müssen bei Direktbuchung auf Visumspflicht hinweisen. Münster (dpa/tmn) – Reiseveranstalter müssen ihre Kunden bei der Buchung von Auslandsreisen ungefragt über die Einreisebestimmungen des jeweiligen Landes informieren. Das gilt zumindest dann, wenn der Tourist nicht über ein Reisebüro, sondern direkt beim Veranstalter bucht und daher mit einem gewissen Informationsdefizit zu rechnen ist. Auf ein entsprechendes Urteil des Landgerichts Münster (Az.: 8 S 131/08) weist die in München erscheinende Fachzeitschrift «NJW-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht» hin (Heft 20/2009).

Das Gericht gab der Schadensersatzklage einer Familie teilweise statt. Die Kläger waren keine deutschen Staatsbürger und konnten eine kurzfristig gebuchte Reise in die USA nicht antreten, da für sie eine Visumspflicht bestand. ... den ganzen Beitrag "Reiserecht: Veranstalter muss bei..." lesen

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Gepäckgebühren und Koffergebühren: Verbraucherverbände protestieren gegen neue Preismodelle

Montag, 26. Oktober, 2009

Gebühren GepäckGeschäftsreisen und Flüge in Spanien: Eingeführte Gebühren für Gepäck bei Iberia sorgen für Proteste bei Verbraucherverbänden und Fluggästen. Gepäckgebühren und Koffergebühren der Fluggesellschaften auf dem Prüfstand. Die neu eingeführte Gepäckgebühr der spanischen Fluggesellschaft Iberia führt zu Protesten von Verbraucherverbänden, Fluggästen und den Comunidades Autónomas in Spanien. Iberia hatte angekündigt, ab 20. Oktober 2009 bereits für das erste aufgegebene Gepäckstück Gebühren zu verlangen. ... den ganzen Beitrag "Gepäckgebühren und Koffergebühren: Verbraucherverbände..." lesen

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Passagierrechte Schiffsreisen: Mehr Rechte für EU-Kunden bei Reisen mit dem Schiff

Montag, 12. Oktober, 2009

Passagierrrechte SchiffsverkehrReiserecht bei Schiffsreisen in der EU: Reisende in der Europäischen Union erhalten mehr Entschädigungen bei Verzögerungen und Ausfällen von Verbindungen während ihren Reisen. Schiffsreisende in der EU erhalten mehr Rechte: Die Verkehrsminister der 27 Mitgliedstaaten verständigten sich am letzten Freitag in Luxemburg darauf, Reedereien bei großen Verspätungen oder dem Ausfall von Verbindungen zu einer Entschädigung zu verpflichten. Das Gesetz muss nun noch vom EU-Parlament bestätigt werden.

Passagiere auf Seen und dem Meer sollen bei Verspätungen bis zu 50 Prozent ihres Ticketpreises erstattet bekommen. Die Rückzahlungen richten sich nach einem Stufenplan: Bei einer Schiffsreise von beispielsweise vier Stunden soll ein Passagier bei einer Verspätung von einer Stunde mindestens 25 Prozent des Fahrpreises zurückerhalten. ... den ganzen Beitrag "Passagierrechte Schiffsreisen: Mehr Rechte..." lesen

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Gerichtsurteil gegen Fluggesellschaften – Pauschale bei Rücklastschriften: Bundesgerichtshof entscheidet gegen Pauschale von 50 Euro bei Airlines

Montag, 21. September, 2009

Bundesgerichtshof_BGH.jpgPauschale von Fluggesellschaften bei Rückbelastungen von Zahlungen unzulässig: Urteil Bundesgerichtshof  gegen Bearbeitungsgebühr bei Rücklastschrift von Euro 50,00 pro Buchung. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Luftverkehrsunternehmen keine Pauschale in Höhe von 50 Euro für Rücklastschrift beanspruchen können. Der Xa-Zivilsenat hat am 17.Septenber über die Klage einer Verbraucherzentrale gegen ein Luftverkehrsunternehmen entschieden, mit der die Unterlassung der Verwendung einer Klausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen verlangt wurde.

Die beklagte Germanwings GmbH verwendet gegenüber Verbrauchern Allgemeine Beförderungsbedingungen, in denen es unter anderem heißt (auszugsweise):

“4.5.2Das Beförderungsentgelt ist vorbehaltlich einer ausdrücklichen abweichenden Vereinbarung per von uns akzeptierter Kreditkarte oder Bankeinzug zu entrichten. Sie erteilen uns dazu bei der Buchung des Fluges die Belastungsermächtigung für Ihr Kreditkartenkonto oder die Einziehungsermächtigung für Ihr Bankkonto. … ... den ganzen Beitrag "Gerichtsurteil gegen Fluggesellschaften –..." lesen

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Stornierung von Reisen: Gerichtsurteil – Reisebüros müssen Kunden auf Stornierungsbedingungen hinweisen

Samstag, 29. August, 2009

Stornobedingungen_Reisebuer.jpgBuchung und Stornierung im Reisebüro: Urteil  – Reisevermittler müssen Kunden über Stornobedingungen vor Buchung einer Reise hinweisen. Reisebüro muss auf Stornomöglichkeit bei Buchung eines Fluges oder Hotels verweisen: Zur Beratungspflicht von Reisevermittlern gehört, bei der Auswahl eines Linienflugs auch auf die jeweiligen Stornierungsbedingungen hinzuweisen. Bei Unterlassung kann es teuer werden. Ein Kläger hatte in einem Reisebüro zwei Tickets für je 217 Euro gekauft. Seitens des Vermittlers war er nicht darauf hingewiesen worden, dass das Stornieren ausgeschlossen ist. Als der Mann den Flug dann nicht antreten konnte, blieb er zunächst auf seinen Kosten sitzen, klagte dann aber auf 434 Euro Schadensersatz. ... den ganzen Beitrag "Stornierung von Reisen: Gerichtsurteil..." lesen

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Germanwings Storno-Urteil: Germanwings muss Frist setzen, wenn Kunde nicht bezahlt

Montag, 3. August, 2009

Germanwings_Urteil_StornierungRechtskräftiges Gerichtsurteil: Fluggesellschaften müssen Kunden eine Frist setzen, bevor nicht rechtzeitig bezahlte Flugtickets storniert werden dürfen. Gerichtsurteil (Az.: 8 O 400/08): Ein Germanwings-Kunde hatte im Internet mehrere Tickets nach Korfu gebucht und mit Kreditkarte bezahlt. Aus ungeklärten Gründen kam die Bezahlung nicht zustande. Die Fluggesellschaft stornierte den Flug, wovon der Kunde jedoch erst am Abflugtag am Schalter erfuhr. Er musste daraufhin mit einer anderen Gesellschaft zu einem deutlich höheren Preis fliegen. Das Landgericht sprach ihm Schadensersatz zu. ... den ganzen Beitrag "Germanwings Storno-Urteil: Germanwings muss..." lesen

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Entschädigung bei Flugausfall: Europäischer Gerichtshof stärkt Fluggastrechte bei Flugausfällen

Freitag, 10. Juli, 2009

Paragraph.jpgGerichtsurteil Flugausfälle: Europäischer Gerichtshof stärkt Rechte der Fluggäste, Entschädigung für annullierte Flüge leichter einzuklagen – Gerichtsurteil zur Stärkung der Fluggastrechte. Wenn Flüge in ein anderes EU-Land ausfallen, können Passagiere jetzt frei entscheiden, ob sie ihre Schadenersatzansprüche am Abflugs- oder am Landeort durchsetzen. Das hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg entschieden. Fluggäste nun bei einem Flug innerhalb der EU ihre Klage auf Ausgleichzahlung im Falle einer Annullierung beim Gericht des Abflugortes oder dem des Ankunftsortes erheben. Je nach Entfernung können die Passagiere bis zu 600 Euro für die Annullierung und die daraus entstandenen Unannehmlichkeiten verlangen. Bisher war ungeklärt, wo man klagen konnte, was viele Flugpassagiere daran hinderte, ihre Rechte durchzusetzen. ... den ganzen Beitrag "Entschädigung bei Flugausfall: Europäischer..." lesen

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BGH-Urteil Fluggastrechte: Kein Ausgleichsanspruch wegen Nichtbeförderung bei verpasstem Anschlussflug

Sonntag, 3. Mai, 2009

verspaetung_Flughafen.jpgPassagierrechte bei Flügen und Geschäftsreisen: BGH-Urteil hat Fluggastrechte nicht gestärkt – kein Ausgleichsanspruch nach der Fluggastrechteverordnung wegen “Nichtbeförderung” bei verpasstem Anschlussflug.  Der unter anderem für das Reiserecht zuständige Xa-Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass einem Fluggast keine pauschalierte Ausgleichszahlung nach der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates über eine gemeinsame Regelung für Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen für Fluggäste im Fall der Nichtbeförderung und bei Annullierung oder großer Verspätung von Flügen (im Folgenden: Verordnung) zusteht, wenn er einen Anschlussflug nicht erreicht. ... den ganzen Beitrag "BGH-Urteil Fluggastrechte: Kein Ausgleichsanspruch..." lesen

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Flug Verspätung – Anschlussflug verpasst: Anspruch auf Ausgleichszahlung bei verpasstem Flug

Freitag, 17. April, 2009

Flugverpaetung_Fluggastrechte.jpgReiserecht und Fluggastrechte: Flug verpasst durch Verspätung – Urteil stärkt  Rechte der Passagiere bei Nichbeförderung. Speziell Geschäftsreisende werden das Urteil mit Interesse zur Kenntnis nehmen: Wenn wegen einer Verspätung ein Anschlussflug derselben Airline verpasst wird, besteht Anspruch auf eine Ausgleichszahlung wegen Nichtbeförderung. So lautet das Urteil des Amtsgerichts Frankfurt (Az.:29 C 884/08-21), berichtet die von der Deutschen Gesellschaft für Reiserecht in Wiesbaden herausgegebene Fachzeitschrift «ReiseRecht aktuell».

Nach einem  Bericht von Airliners.de  hat ein Gericht  zugunsten einer Passagierin entschieden, die einen Lufthansa-Flug von Frankfurt über München nach Schanghai gebucht hatte. Weil sich der Abflug in Frankfurt verzögerte, war das Boarding schon beendet, als die Frau in München ankam. Sie musste bis zum kommenden Tag warten und über Helsinki nach Schanghai fliegen. ... den ganzen Beitrag "Flug Verspätung – Anschlussflug..." lesen

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