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Stichwort ‘Passagier’

Reiserecht: 100 Prozent Gebühren bei Stornierung einer Reise sind gerechtfertigt

Samstag, 3. Januar, 2009

Urteil_Stornogebuehr_Kreuzfahrt.jpgPauschalreisen und Veranstalterbuchungen: 100 Prozent des Reisepreises als Stornogebühr können gerechtfertigt sein. Die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in Wiesbaden berichtet in der Fachzeitschrift “ReiseRecht aktuell” über ein Urteil des Amtsgericht Heiligenstadt, dass eine pauschale Gebühr von 100 Prozent des Preises bei der Stornierung einer Kreuzfahrt als gerechtfertigt befand (Az.: 3 C 421/07).

In diesem Fall hatte der Kreuzfahrtveranstalter darauf bestanden, dass die Allgemeinen Reisebedingungen anzuwenden seien. Im entsprechenden Katalog des Verantalters wurde darauf hingewiesen, dass bei einem Rücktritt in einer Doppel- bzw. Mehrbettkabine ein Schadenersatzanspruch von 100 Prozent des Reisepreises gelte. Nach Einschätzung des Gerichts ist dieses auch rechtens: ... den ganzen Beitrag "Reiserecht: 100 Prozent Gebühren..." lesen

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Streik bei Air Berlin-Tochter Deutsche BA: ver.di ruft Kabinenpersonal zu Warnstreiks bei der dba auf

Freitag, 14. November, 2008

Air_Berlin_streik.jpgStreik beim Kabinenpersonal Deutsche BA: Geschäftsreisende und Urlauber müssen heute mit Verpätungen und Ausfällen rechnen. Die Gewerkschaft ver.di hat für diesen Freitagmorgen zu Streiks beim Kabinenpersonal mehrerer Flüge der Air- Berlin-Tochter dba aufgerufen. Ver.di fordert für die 218 Kabinenbeschäftigten Regelungen zu Aufhebungsverträgen, Abfindungen und die Finanzierung von Qualifizierungsmaßnahmen. Mit dem mehrstündigen Warnstreik reagiere die Gewerkschaft auf die Verzögerung der Verhandlungen für einen Sozialtarifvertrag durch die Geschäftsführung der Fluggesellschaft, teilte ver.di mit. 

Die Gewerkschaft gab nicht bekannt, an welchen der dba-Standorte in München, Berlin, Düsseldorf und Köln zu ersten Warnstreiks aufgerufen wurde. Es muss aber mit Flugverspätungen gerechnet werden.
HintergrundAir Berlin hatte angekündigt, den Flugbetrieb der dba zum 30. November einzustellen

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Scherz eines Fluggastes “Ich habe eine Bombe unterm Strohut”: Anzeige, Zahlung des Polizeieinsatzes und Flug verpasst…

Samstag, 27. September, 2008

Scherz eines Passagiers kommt ihn teuer zu stehen: Ein 73 Jahre alter Fluggast aus Nürnberg hat am Donnerstmorgen bei der Sicherheitskontrolle im Terminal 1 des Münchner Flughafens behauptet, eine Bombe unter seinem Strohhut zu haben.  

Das Personal unterzog den betagten Nürnberger daraufhin einer besonders genauen Überprüfung. Schnell stellte sich heraus: Der Passagier hatte einen Scherz gemacht, einen denkbar schlechten allerdings. Das Lachen verging dem Mann dann doch noch. Denn wegen der Störung des öffentlichen Friedens wurde der 73-Jährige von der Airport-Polizei angezeigt. Auch den Einsatz muss der Vorwitzige bezahlen – und seine Reisegruppe, die auf dem Weg nach Sardinien war, musste ohne den 73-jährigen abfliegen.

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Reiserecht: Kein Schadensersatz bei unterlassener Rückflugbestätigung – Passagier muss sich vor Rückflug melden

Mittwoch, 17. September, 2008

Paragraph.jpgReiserecht und Passagierrechte – Urteil: Kein Schadensersatz bei unterlassener Rückflugbestätigung – Passagier muss sich in den 72 Stunden zuvor melden.
 
Verpasst ein Urlauber seine gebuchte Heimreise, weil er sich vor Ort den Rückflug nicht noch einmal bestätigen ließ, hat er keinen Anspruch auf Schadensersatz. Laut einem aktuellen Urteil des Landgerichts Hannover entfällt dieser Anspruch auch dann, wenn die zwar versuchte Rückbestätigung nicht zustande kam, weil den Mitarbeitern der Flugagentur eine falsche Flugnummer durchgesagt wurde.

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, hatte das auf der griechischen Insel Kos hängen gebliebene Urlauberpaar zunächst seine dortige Vermieterin beauftragt, den gebuchten Rückflug nach München bestätigen zu lassen. Als dieser das nicht gelang, versuchte der Deutsche selber, die Bestätigung zu erhalten. Doch auch vier eigene Telefonate blieben zwecklos – wohl deshalb, weil er dabei versehentlich nicht seine richtige Flugnummer angab. ... den ganzen Beitrag "Reiserecht: Kein Schadensersatz bei..." lesen

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Fluggastdaten: VDR besorgt über Zweckentfremdung von Daten über Flugpassagiere

Freitag, 13. Juni, 2008

VDR_Verband_deutsches_Reisemanagment.gifLufthansa: VDR besorgt über den Umgang mit Fluggastdaten – Geschäftsreiseverband verlangt Aufklärung von Lufthansa-Chef
Der Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) ist tief besorgt darüber, dass Fluggastdaten zunehmend zweckentfremdet werden. Wie die Presse berichtete, hat die Deutsche Lufthansa AG solche gespeicherte Daten im Rahmen bestimmter Nachforschungen benutzt. In einem Brief an den Vorsitzenden des Vorstands der Fluggesellschaft, Wolfgang Mayrhuber, drängt das VDR-Präsidium jetzt auf Klarstellung.

Der VDR und seine Mitglieder seien bisher davon ausgegangen, dass es sich bei den Fluggastdaten um personenbezogene Daten im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) handelt und diese daher im Sinne des BDSG sowie der Europäischen Datenschutz-Richtlinie nur mit Zustimmung der Betroffenen verarbeitet werden dürfen, heißt es in dem Schreiben. Die Erhebung und Weiterverarbeitung der Daten sei anlass- und zweckbezogen auf die Durchführung und Abrechnung der Flugreise beschränkt; die Verwendung zur Überwachung von Flugreisenden stelle eine Zweckänderung dar und sei nur mit Einwilligung des Betroffenen zulässig, betont der VDR. ... den ganzen Beitrag "Fluggastdaten: VDR besorgt über..." lesen

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Qatar Airways: Angestellter wurde im Frachtcontainer befördert

Sonntag, 8. Juni, 2008

Frachtcontainer_Flugzeug.jpgStrecke Katar-Nepal: Der unfreiwillige Heimflug eines Angestellten im Frachtcontainer
Ein nepalesischer Angestellter der Qatar Airways ist aus Versehen in einem Frachtcontainer in seine Heimat zurückgeflogen worden.
Der Mann hatte in der Hauptstadt Katars, Doha, im Container gearbeitet, als er eingeschlossen wurde und unfreiwillig die Heimreise antreten musste. In Katmandu fand man dann anschließend den Bewusstlosen.
Qatar Airways kümmerte sich umgehend um die Rückreisemodalitäten ihres Mitarbeiters – man schickte seinen Reisepass nach Nepal.

 

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