Reiserecht: 100 Prozent Gebühren bei Stornierung einer Reise sind gerechtfertigt
Samstag, 3. Januar, 2009
Pauschalreisen und Veranstalterbuchungen: 100 Prozent des Reisepreises als Stornogebühr können gerechtfertigt sein. Die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in Wiesbaden berichtet in der Fachzeitschrift “ReiseRecht aktuell” über ein Urteil des Amtsgericht Heiligenstadt, dass eine pauschale Gebühr von 100 Prozent des Preises bei der Stornierung einer Kreuzfahrt als gerechtfertigt befand (Az.: 3 C 421/07).
In diesem Fall hatte der Kreuzfahrtveranstalter darauf bestanden, dass die Allgemeinen Reisebedingungen anzuwenden seien. Im entsprechenden Katalog des Verantalters wurde darauf hingewiesen, dass bei einem Rücktritt in einer Doppel- bzw. Mehrbettkabine ein Schadenersatzanspruch von 100 Prozent des Reisepreises gelte. Nach Einschätzung des Gerichts ist dieses auch rechtens: ... den ganzen Beitrag "Reiserecht: 100 Prozent Gebühren..." lesen
- Reiserecht: Bei braunem Meerwasser Geld zurück ?
- Deutsche Gesellschaft für Reiserecht: Bei Nichtantreten einer Reise dürfen Stornokosten keine 100 Prozent betragen
- Reiserecht Urlaub: Viruserkrankungen am Urlaubsziel kein Grund für Reiserücktritt
- Reiserecht: Veranstalter muss bei Direktbuchung auf Visumspflicht hinweisen
- Reiserecht: Reiseveranstalter haften für falsche Auskünfte von Reisebüros
Streik beim Kabinenpersonal Deutsche BA: Geschäftsreisende und Urlauber müssen heute mit Verpätungen und Ausfällen rechnen. Die Gewerkschaft ver.di hat für diesen Freitagmorgen zu Streiks beim Kabinenpersonal mehrerer Flüge der Air- Berlin-Tochter dba aufgerufen. Ver.di fordert für die 218 Kabinenbeschäftigten Regelungen zu Aufhebungsverträgen, Abfindungen und die Finanzierung von Qualifizierungsmaßnahmen. Mit dem mehrstündigen Warnstreik reagiere die Gewerkschaft auf die Verzögerung der Verhandlungen für einen Sozialtarifvertrag durch die Geschäftsführung der Fluggesellschaft, teilte ver.di mit.
Reiserecht und Passagierrechte – Urteil: Kein Schadensersatz bei unterlassener Rückflugbestätigung – Passagier muss sich in den 72 Stunden zuvor melden.
Lufthansa: VDR besorgt über den Umgang mit Fluggastdaten – Geschäftsreiseverband verlangt Aufklärung von Lufthansa-Chef
Strecke Katar-Nepal: Der unfreiwillige Heimflug eines Angestellten im Frachtcontainer






