Übernahme von Austrian Airlines durch die Deutsche Lufthansa: Risiken und Chancen im Bereich Geschäftsreisen
Samstag, 29. August, 2009
Fusion AUA und Lufthansa: Business Travel – VDR sieht Chancen und Risiken für Geschäftsreisende, Unternehmen und Geschäftsreisebranche. Der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) nimmt die Übernahme der österreichischen Fluggesellschaft Austrian Airlines durch die Deutsche Lufthansa zur Kenntnis und sieht sowohl Chancen als auch Risiken für deutsche Geschäftsreisende. Die Übernahme ist gestern von der EU-Kommission offiziell endgültig genehmigt worden. „Der Zusammenschluss von Deutscher Lufthansa und Austrian Airlines ist ein wichtiger Schritt in eine stabile Zukunft der beiden Airlines“, sagt Dirk Gerdom, Präsident des Deutschen GeschäftsreiseVerbands VDR. „Es ist gut, dass gemeinsame Synergien genutzt werden und dass Austrian Airlines mit ihrem vor allem in Osteuropa starken Streckennetz erhalten bleibt.“
„Auf der anderen Seite sehen wir die Gefahr“, so Gerdom weiter, „dass auf Geschäftsreisekunden härtere Zeiten zukommen – vor allem auf die Firmen, deren Auslandsgeschäft hauptsächlich in den Zielgebieten von Lufthansa und Austrian Airlines liegt. Denn wenn bestimmte Strecken nun noch stärker vom Lufthansa-Konzern dominiert werden, kann das zu nachhaltig höheren Preisen führen.“ Damit sei unter Umständen schon in den kommenden Wochen zu rechnen, da die modernen Erlösmanagement-Systeme der Airlines eine schnelle und flexible Preisgestaltung zulassen. ... den ganzen Beitrag "Übernahme von Austrian Airlines..." lesen
- Geschäftsreisen und Flüge im Reisebüro buchen: Amadeus kompensiert Lufthansa Entgelte für Vorzugspreise – VDR mahnt zur Einigung zwischen Amadeus und Lufthansa
- EU stimmt Übernahme von Austrian durch Lufthansa zu: Grünes Licht für Zusammenschluss von Austrian Airlines und Lufthansa
- Neues Lufthansa Angebot für Austrian Airlines: Lufthansa mit neuem Kauf- Angebot für AUA
- VDR-Umfrage Geschäftsreisen: Unternehmen sparen – weiterer Rückgang bei Geschäftsreisen
- Lufthansa Übernahme Austrian Airlines: EU – Kommission überprüft Privatisierung der Austrian Airlines
Firmenwagen und Dienstreisen: Neue KFZ-Steuer tritt zum 01. Juli in Kraft – Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert fehlende ökologische Lenkungswirkung zugunsten sparsamer Autos. Zum 1. Juli tritt die Neuregelung der Kfz-Steuer in Kraft. Die im Rahmen des zweiten Konjunkturprogramms ausgehandelte Reform sieht vor, die Steuer für alle neu zugelassenen Pkw nach CO2-Ausstoß und Hubraum zu erheben. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die fehlende ökologische Lenkungswirkung der Neuerung zugunsten sparsamer Autos. Die neue Kfz-Steuer berechnet sich nach Hubraumgröße und CO2-Ausstoß. Dabei wird für Dieselfahrzeuge ein Sockelbetrag von 9,50 Euro je 100 Kubikzentimeter Hubraum, für Benziner von 2 Euro je 100 Kubikzentimeter Hubraum fällig. Jedes Gramm CO2 oberhalb der Grenze von 120 Gramm je Kilometer wird generell gleich hoch besteuert. Diese Regelungen greifen nach Einschätzung des VCD zu kurz.
Neue Landebahn Flughafen Frankfurt: Verkehrsclub Deutschland (VCD) sieht Fehlentwicklung beim Ausbau des Flughafen Frankfurt – berechtigte Einwände seien nicht im richtigen Maße berücksichtigt worden. Als Symbol für eine wirtschaftliche Fehlentwicklung in der Region bezeichnet der Verkehrsclub Deutschland (VCD) den für ersten Spatenstich für die neue Landebahn am Frankfurter Flughafen. „Spätestens seit der Wirtschaftskrise ist klar, dass der Flugverkehr keine Jobmaschine ist“, erklärte Werner Geiß, Vorsitzender des VCD-Landesverbandes Hessen. Im gesamten Planungsverfahren seien nur mögliche neue Arbeitsplätze, nicht aber wegfallende in anderen Branchen berücksichtigt worden. „Inzwischen zeichnet sich ab, dass der Umsatzeinbruch des Flugverkehrs nicht nur konjunkturell, sondern strukturell bedingt ist, dass am Flughafen selbst auch keine Jobs entstehen, sondern eher wegfallen werden“, so Geiß.
Deutscher ReiseVerband: Ryanair storniert Buchungen über andere Webseiten und entzieht sich einem Preisvergleich für Kunden. Das einseitige Stornieren von Tickets der Fluggesellschaft Ryanair, die nicht über deren Website bzw. über Drittanbieter gebucht worden sind, stößt in der Reisebranche auf Unverständnis.






