Stornierung von Reisen: Gerichtsurteil – Reisebüros müssen Kunden auf Stornierungsbedingungen hinweisen
Samstag, 29. August, 2009
Buchung und Stornierung im Reisebüro: Urteil – Reisevermittler müssen Kunden über Stornobedingungen vor Buchung einer Reise hinweisen. Reisebüro muss auf Stornomöglichkeit bei Buchung eines Fluges oder Hotels verweisen: Zur Beratungspflicht von Reisevermittlern gehört, bei der Auswahl eines Linienflugs auch auf die jeweiligen Stornierungsbedingungen hinzuweisen. Bei Unterlassung kann es teuer werden. Ein Kläger hatte in einem Reisebüro zwei Tickets für je 217 Euro gekauft. Seitens des Vermittlers war er nicht darauf hingewiesen worden, dass das Stornieren ausgeschlossen ist. Als der Mann den Flug dann nicht antreten konnte, blieb er zunächst auf seinen Kosten sitzen, klagte dann aber auf 434 Euro Schadensersatz. ... den ganzen Beitrag "Stornierung von Reisen: Gerichtsurteil..." lesen
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Mehr Fahrgastrechte für Bahnkunden: Einheitliches Entschädigungsverfahren für Bahnkunden – Fahrgastrechte-Gesetz ab 29. Juli in Kraft. Ein neues Fahrgastrechteformular und Servicecenter regeln unternehmensübergreifend Abwicklung der Entschädigungsansprüche. Unabhängige Schlichtungsstelle gegründet.
Reiserecht und Fluggastrechte: Flug verpasst durch Verspätung – Urteil stärkt Rechte der Passagiere bei Nichbeförderung. Speziell Geschäftsreisende werden das Urteil mit Interesse zur Kenntnis nehmen: Wenn wegen einer Verspätung ein Anschlussflug derselben Airline verpasst wird, besteht Anspruch auf eine Ausgleichszahlung wegen Nichtbeförderung. So lautet das Urteil des Amtsgerichts Frankfurt (Az.:29 C 884/08-21), berichtet die von der Deutschen Gesellschaft für Reiserecht in Wiesbaden herausgegebene Fachzeitschrift «ReiseRecht aktuell».
Krank auf Reisen: Was tun, wenn die Versicherung Transport und Kosten für den Rückflug verweigert. Obwohl er an hohem Fieber und Reizhusten erkrankt war, musste ein Urlauber in den USA seine Rückreise selbst organisieren. Denn seine Krankenversicherung sprang nicht ein. Jetzt bekommt der Mann für seine Strapazen ein Schmerzensgeld.






