Noch keine Einreisegebühr für USA: ESTA-Formular ohne Visum – neue Einreisegebühr wird wahrscheinlich erst in sechs oder zwölf Monaten fällig
Donnerstag, 11. März 2010
Geschäftsreisen ohne Visum in die USA: Regelung Zehn US-Dollar-Gebühr wird noch nicht umgesetzt. Neues Gesetz zur Einreisegebühr vermutlich erst in einem Jahr. Gilt für Einreisende ohne Visum mit Teilnahme am Visa Waiver Program der US-Regierung. Berlin (dpa/tmn) - Die neue Einreisegebühr in den USA müssen Urlauber in diesem Sommer voraussichtlich noch nicht zahlen. Das Gesetz zur Tourismusförderung, das die Gebühr festlegt, ist zwar in Washington verabschiedet worden.
Es schreibt vor, dass künftig jeder Ausländer, der ohne Visum in die USA reisen möchte, eine Gebühr von zehn US-Dollar (etwa 7,30 Euro) zu zahlen hat. Diese Gebühr könne aber vermutlich erst in sechs bis zwölf Monaten erhoben werden, erklärte Roger Dow, der Präsident der US-Reisevereinigung, am Donnerstag auf der Reisemesse ITB in Berlin (noch bis 14. März).
Bevor die Gebühr fällig werden kann, müsse zunächst ein Gremium gebildet werden, sagte Dow. Über den Weg, auf dem das Geld zu zahlen ist, entscheide das US Heimatschutzministerium. Auch hierzu gebe es noch keine Festlegung. Die Gebühr gilt den Angaben zufolge für zwei Jahre und wird erhoben, wenn der Reisende im Internet sein ESTA-Formular ausfüllt. ESTA steht für Electronic System for Travel Authorization.
Die entsprechende Reiseanmeldung unter https://esta.cbp.dhs.gov ist seit dem Januar 2009 verpflichtend für alle Menschen, die ohne Visum in die USA einreisen wollen und aus den 36 Ländern stammen, die am sogenannten Visa Waiver Program der US-Regierung teilnehmen. Dazu gehören unter anderem Deutschland, Österreich und die Schweiz.
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dpa/tmn rk/cr ah to






