Online-Reisebuchungen in Deutschland: Zusatzkosten bei einer Online-Buchung nervt die Nutzer in Deutschland
Mittwoch, 10. März 2010
Zusatzgebühren bei Internet-Reisebuchungen: Studie Online buchen - zusätzliche Gebühren im Verlauf einer Online-Reisebuchung verärgert Deutsche Internetnutzer. Gut zwei Drittel der Deutschen sind genervt von Gebühren, die erst im Laufe einer Online-Reisebuchung bekanntwerden. 69 Prozent finden solche Zusatzkosten ärgerlich, ergab eine Umfrage der GfK-Marktforschung, die repräsentativ für die Internetnutzer in Deutschland ist.
Gut 75 Prozent der verärgerten Nutzer brechen ihre Buchung ab, wenn sie unerwartet zum Beispiel mit Kreditkarten- oder Koffergebühren konfrontiert werden. 9 Prozent buchen zwar, wollen den Anbieter allerdings nicht wieder nutzen. Das teilte das Reiseportal Expedia am Mittwoch zum Start der Reisemesse ITB in Berlin (noch bis 14. März) mit. Das Unternehmen war der Auftraggeber der Untersuchung.
Besonders negativ kommen bei den Webnutzern zusätzliche Gebühren für Gepäck und den Kreditkarteneinsatz an: 54 beziehungsweise 51 Prozent von ihnen ärgern sich darüber. Die Erhebung weitere Verwaltungskosten finden 45 Prozent schlecht. Dass manchmal auf Webseiten der Abschluss einer Reiseversicherung voreingestellt ist, stößt dagegen nur bei 22 Prozent auf Kritik. Tendenziell regt Männer eher eine Kreditkartengebühr auf, Frauen stören sich stärker an den Gepäckkosten.
Fast zwei Drittel (63,7 Prozent) der Befragten ärgert auch, dass die einzelnen Anbieter unterschiedliche Preisstrukturen auf ihren Webseiten haben. Dies mache einen Vergleich fast unmöglich. Zusatzkosten bei Online-Buchungen gibt es unter anderem bei Billigfliegern. So erhebt zum Beispiel Ryanair Gebühren für das Aufgeben von Gepäck sowie für das Einchecken über die Firmenwebseite.
dpa/tmn cr ah cf






