Lufthansa Übernahme Austrian Airlines: EU – Kommission überprüft Privatisierung der Austrian Airlines
Mittwoch, 11. Februar 2009
Fusion Austrian Airlines mit Lufthansa: EU – Kommission äussert Zweifel an rechtmässigem Kaufpreis für Austrian Airlines durch Lufthansa. Die Europäische Kommission hat die Überprüfung der Privatisierung der österreichischen Fluggesellschaft Austrian Airlines angekündigt. Die Kommission auessert Zweifel, dass der von Lufthansa gezahlte Preis Marktwert entspricht. Zudem wird überprüft, ob die Restrukturierungshilfen Österreichs im Einklang mit dem europäischen Beihilferecht stehen. Die Österreichische Regierung hat sich verpflichtet, im Zuge der geplanten Übernahme durch die Deutsche Lufthansa Restrukturierungsbeihilfen in Höhe von 500 Millionen EUR zu leisten.
Die Lufthansa werte die Entscheidung der EU-Kommission gegenwärtig aus, sagte ein Unternehmenssprecher. Erst danach könnte dazu Stellung genommen werden.
Die beiden Fluggesellschaften hatten sich Ende 2008 auf einen Zusammenschluss geeinigt. Lufthansa soll für die bisher in österreichischem Staatsbesitz befindlichen AUA-Anteile (knapp 42 Prozent) etwa 366.000 Euro zahlen. Abhängig von der weiteren Entwicklung des Geschäfts der AUA könnte sich der Preis allerdings noch auf ein Vielfaches erhöhen. Zusätzlich soll Österreich nach Angaben der Kommission eine Zahlung von über 500 Millionen Euro leisten, mit denen die Lufthansa ihre Beteiligung an der AUA erhöht.
Lufthansa wird weitere 215 Millionen Euro zahlen müssen, um weitere im Streubesitz befindliche AUA-Aktien zu erwerben.
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