Fusion Oneworld Fluggesellschaften: British Airways prüft Fusion mit Qantas
Dienstag, 2. Dezember 2008
Geschäftsreisen mit Oneworld: Fluggesellschaften British Airways und Quantas prüfen eine mögliche Fusion. British Airways hält eine mögliche Fusion mit der australischen Fluggesellschaft Qantas für möglich. Das erklärte die britische Fluggesellschaft “aufgrund von Spekulationen in den Medien” am Dienstag in einer Mitteilung an die Börse. Die Gespräche mit über einen Zusammenschluss mit der ebenfalls in der Luftfahrt-Allianz Oneworld operierenden Iberia werden ebenfalls fortgesetzt.
British Airways (BA) prüft einen Zusammenschluss mit der australischen Qantas Airways. Möglich sei ein an der Börse in London und Australien gelistetes Unternehmen, teilte BA am Dienstag in London mit. Die Gespräche laufen seit August, nachdem Qantas an BA herangetreten sei, sagte ein Sprecher. Die Gespräche mit der spanischen Gesellschaft Iberia über einen Zusammenschluss werden ebenfalls fortgesetzt.
BA, Qantas und Iberia sind Mitglieder im Luftfahrtbündnis Oneworld. Dazu gehört auch American Airlines, mit der BA ebenfalls über eine engere Zusammenarbeit spricht. Der scheidende Qantas-Chef Geoff Dixon hatte kürzlich gesagt, Qantas werde sich an der Konsolidierung der Luftfahrtbranche beteiligen.
Australien gegen ausländische Mehrheitsbeteiligungen
Die Mitteilung kommt nach Berichten, wonach die australische Regierung ihre Regeln über ausländische Beteiligungen bei Qantas möglicherweise lockern will. Derzeit muss die Fluglinie zu 51 Prozent in australischem Besitz sein. Einzelne ausländische Fluggesellschaften dürfen nur bis zu 25 Prozent besitzen, mehrere zusammen dürfen nur 35 Prozent halten. Dies könnte nun geändert werden. BA hatte vor vier Jahren seine 18-prozentige Beteiligung bei Qantas verkauft.
Die australische Regierung hatte allerdings erst am Dienstag ihren Widerstand gegen eine ausländische Mehrheitsbeteiligung an Qantas bekräftigt. Verkehrsminister Anthony Albanese sagte am Dienstag, seine Regierung wolle daran festhalten, dass ausländische Gesellschaften zu höchstens 49 Prozent an einer australischen Fluggesellschaft beteiligt sein dürfen.
Quelle: Airliners.de
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