...Traveller News
Premium Login
Registrieren

Home
 
Geschäftsreisen
 
Business & Travel Informationen
 
Osteuropa-Hotels
Visum/ Einreise
 
Urlaubsreisen
Flug
Hotel
Mietwagen
Bahn
Tickets & Events
mehr buchen...
 
 
Reiseinfos
Newsletter
Traveller News
 
 
Kontakt


News, Tipps und Hinweise für Geschäftsreisen und Urlaubreisen
News und Angebote zu Flug, Hotel, Mietwagen oder Bahn für Ihre nächste Geschäftsreise. Informationen und Hinweise rund um die Themen Geschäftsreisen, Travel Management und Urlaub.
Alle hier veröffentlichten Artikel können Sie komplett per E-Mail versenden, als Favoriten oder als RSS-Feed bookmarken. RSS-Feeds bieten wir für die Ebenen Artikel, Kategorien sowie für unseren kompletten News-Blog an.
Geschäftsreisen
Flüge buchen
Business Hotels
Urlaubsreisen
Hotels Osteuropa
Visumservice
 

Streikdrohung Fluglotsen: 6000 Flüge könnten ausfallen – Flugverkehr in Europa könnte zusammenbrechen

Mittwoch, 26. November 2008

fluglotsen.jpgGeschäftsreisen und Flüge in Europa: Streik der Fluglotsen droht -über 80 Prozent aller Flüge könnten ausfallen. Weg für Streik ist ab heute frei. Ein Bericht der Zeitung sueddeutsche.de Im Streit um mehr Geld wollen die deutschen Fluglotsen bald die Arbeit niederlegen – und so den Luftverkehr in ganz Europa zum Stillstand bringen. Die deutschen Fluglotsen haben mit einer leichten Reduzierung ihrer Forderungen den Weg für einen legalen Streik freigemacht. “Ein Streik wäre jetzt erlaubt“, sagte ein Sprecher der Deutschen Flugsicherung (DFS) in Langen bei Frankfurt.

Das Unternehmen berate nun, wie es mit der neuen Situation umgehe. Denkbar sei zum Beispiel ein Angebot zur Beilegung des Tarifkonflikts.

Am Vortag hatte die Flugsicherung einen Streik noch als illegal eingestuft und der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) mit einer Schadensersatzklage im Falle illegaler Arbeitskämpfe gedroht. Dabei verwiesen die Arbeitgeber auf den Manteltarifvertrag, der noch nicht gekündigt und durch die Forderungen berührt sei.
 
Die Gewerkschaft wies dies zurück, reduzierte ihre Forderungen nach eigenen Angaben aber minimal, um kein rechtliches Risiko einzugehen. Dabei ging es unter anderem um das Urlaubsgeld.

Nach Angaben der bundeseigenen Flugsicherung bedeuten die Forderungen der Gewerkschaft eine Gehaltserhöhung von im Schnitt 20 Prozent. Dies hatte die DFS als nicht verhandelbar zurückgewiesen.

Ein eigenes Angebot hat die Arbeitgeberseite bislang nicht vorgelegt.

Am Nachmittag beriet die Tarifkommission der DFS, wie ein Streik abgewendet werden könnte. „Wir haben jetzt eine andere Situation“, sagte der Sprecher.

Die Gewerkschaft der Fluglotsen hält bislang an ihren Streikplänen fest. Ein Termin wurde noch noch nicht genannt, Arbeitskampfmaßnahmen sollen aber 24 Stunden vor Beginn angekündigt werden. Die Tarifverhandlungen für die 5300 Mitarbeiter der DFS – davon 1800 Lotsen – waren Mitte November gescheitert.

 
Derzeit ist noch völlig offen, welches Ausmaß ein Streik hätte. So wären zunächst auch nur zeitlich und regional eng begrenzte Aktionen denkbar. Ein größerer Protest könnte aber hunderttausende Fluggäste betreffen und bei den Fluggesellschaften zu Millionenschäden führen.

Ein Streik der Fluglotsen könnten den Flugverkehr in ganz Europa erheblich beeinträchtigen. Von den 8000 Flügen, die von der DFS jeden Tag überwacht werden, könnten bis zu 6000 ausfallen oder umgeleitet werden, hatte die Gewerkschaft Ende Dezember erklärt.

Die Lufthansa als größte deutsche Fluggesellschaft appellierte an die Gewerkschaft, den Arbeitskampf nicht auf dem Rücken der Kunden auszutragen. Bei Ankündigung eines Streiks werde versucht, die Auswirkungen für die Passagiere so gering wie möglich zu halten, sagte ein Sprecher. Dazu wäre der Einsatz von größeren Maschinen oder Umbuchungen denkbar.

Anfang der 70er Jahre waren bei Bummelstreiks der damals noch “verbeamteten“ Fluglotsen zehntausende Flüge gestrichen worden, mehrere Millionen Passagiere mussten ihre Reisepläne ändern. Wegen sechs Monaten Bummelstreiks 1973 hatte die Bundesregierung vom damaligen Verband der Fluglotsen Schadensersatz verlangt.

Später einigte man sich in einem Vergleich auf die ratenweise Zahlung von 1,5 Millionen D-Mark. Strafverfahren gegen etwa 1200 Fluglotsen unter anderem wegen Nötigung eines Verfassungsorgans und Freiheitsberaubung wurden später eingestellt.

Quelle: sueddeutsche.de

Ähnliche Beiträge:

Einen Kommentar schreiben

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben zu können.


Image Tours - Ihr Reisebüro für Geschäftsreisen und Messereisen weltweit.
Ganzheitliche Travel Management Lösungen für Ihr Unternehmen.
(C) 2006 Der Blaue Reiter